03  Standardinformationen   –   Anti-Illusions-Management
03.01   Wertschöpfung als Antrieb für marktwirtschaftliche Systeme.
03.02   Strukturaufdeckung der erkennbaren gestaltenden Syteme.
03.03   Wahrnehmung der räumlichen und zeitlichen Abhängigkeiten.
03.04   Mathematik – Statistik – Manipulation – Zahlentheorien – Wahrscheinlichkeiten
03.01   Wertschöpfung als Antrieb für marktwirtschaftliche Systeme.
Im Nachkriegsdeutschland spielte das Wachstum – nicht zuletzt durch Kohle, Stahl und Automobilproduktion – eine trügerischee Rolle, denn
einerseits lag das Land sprichwörtlich am Boden, andererseits wurde diese Vormachtstellung auch noch durch eine Reihe von Erfindungen
begleitet. Das erreichte Niveau ist aber nicht beliebig steigerungsfähig, was aus der Sicht unserer gesellschaftlichen Zielsetzung doch auch
einmal zur Disposition gestellt werden sollte. Einfach nur Wachstum hat nicht automatisch den Fortschritt zur Folge.
Was ist Fortschritt überhaupt? Existiert in der Bevölkerung eigentlich eine klare Vorstellung? Hat mehr BIP in € direkt etwas mit Fortschritt
zu tun? Für solche und andere Begriffsbestimmungen (Bedarf, Wettbewerb u.v.m.) ist die nachfolgende Verständnistabelle entwickelt
worden. Sie leitet von der Ausgangsstufe vor vielen Jahrtausenden über gerade Linien zur Dreiteilung unserer heutigen Unternehmens-
struktur (2) ab. Weitere Wertschöpfungsstufen als die 4. sind bislang nicht erkennbar.
Diese Linien sind mit den zentral zutreffenden Begriffen bestückt, die kaum durch besser geeignete zu ersetzen sind. Es ermöglicht die
Gegenüberstellung von Einzel- und Gesamtzielen (kleiner und großer Organismen), die sich naturgemäß unterscheiden. Ein Land hat
nicht das gleiche Ziel wie ein Kleinunternehmer, ein Konzern nicht das gleiche wie eine Einzelperson.
Es sind genau diese 33 Begriffe, die eine Plausibilität auf einen Blick ermöglichen (Projektziele in jeglicher Form), was auch für größere
Planungsgruppen ebenso übersichtlich wirkt, wie für einzelne Planer. Natürlich sind die Substantive lediglich ein Rahmen, aber durch die
entsprechende 100%ige Zuteilung kann eine Prioritäten-Ordnung erfolgen.
Ausgangsstufe Naturwissenschaft Mathematik Philosophie
Wertschöpfung 1 Idee Logik Vereinbarung
Wertschöpfung 2 Technik Produktion Verwaltung
Wertschöpfung 3 Kundenbeziehung Produktentwicklung Infrastruktur
Wertschöpfung 4 Marktpositionierung Markenführung Wissensmanagement
Einzelziele
Merkmale Bekanntheitsgrad Marktreife Verfügbarkeit
Werte Umsatz Bedarfsorientierung Qualität
Messzahlen Dialog Geschwindigkeit Effizienz
Gesamtziele
Ökonomie Kundengewinnung Aktualität Finanzkraft
Wettbewerb Konsolidierung Konkurrenzfähigkeit Polarisierung
Kultur Kundenorientierung Mitarbeiterzentrierung Kostenzentrierung
03.02   Strukturaufdeckung der erkennbaren gestaltenden Syteme.
Gestern
Den gewachsenen Strukturen aller Länder lassen sich ökonomische Merkmale zuordnen, aus denen wir den Tabellenplatz des jeweiligen
Landes ablesen können. Schon die Begriffe Kolonialisierung und Dritte Welt belegen die eingetretene Verwirrung und Anmaßung.
Die Werte eines globalen Wettbewerbs verschieben sich seit Jahrtausenden, in Abhängigkeit von den strategischen Möglicheiten der
Generationen. Anfängliche, regionale Entwicklungen waren eher zufällig und evolutionsbedingt, also auch nicht zwangsläufig gerecht.
Durch inzwischen austauschbare Produktionsstandorte, sich vermischende Kulturen und eine recht einheitliche Orientierung an der Mess-
zahl Geld haben sich weltweite Abhängigkeiten entwickelt, die keiner weltweit objektiven Bewertung unterliegen.
Wenn wir eine Bewertung der bisherigen Evolution versuchen, so kommen wir in dieser Zeit, im Gegensatz zu allen früheren Generationen,
zu einer recht gesicherten Interpretation. Spätestens durch die Raumfahrt und das Internet haben wir die Möglichkeit, uns ein Weltbild zu
vermitteln, das auf die Sachzwänge der Naturwissenschaften hinweist unter Verzicht auf modische Trends (XL-Konsum, Politik, Kirche, u.a.)